OriginalarbeitEvidenz: Präklinisch

The mitochondrial-derived peptide MOTS-c promotes metabolic homeostasis and reduces obesity and insulin resistance

Lee C., Zeng J., Drew B. G. et al.

Erstbeschreibung von MOTS-c, einem 16 Aminosäuren langen Peptid aus einem Leserahmen des mitochondrialen 12S-rRNA-Gens. In Zellen hemmt es den Folatzyklus und aktiviert AMPK; in Mäusen verhinderte es ernährungsbedingte Adipositas und Insulinresistenz.

Kernaussagen

  • MOTS-c ist im mitochondrialen Genom codiert, in einem kurzen Leserahmen innerhalb des 12S-rRNA-Gens.
  • Das Peptid hemmt den Folatzyklus und die daran gekoppelte Purinsynthese; AICAR reichert sich an, AMPK wird aktiviert.
  • Wichtigstes Zielorgan ist der Skelettmuskel. In Mäusen verhinderte MOTS-c eine durch fettreiche Ernährung ausgelöste Adipositas und Insulinresistenz sowie die altersbedingte Insulinresistenz.

Einordnung

Evidenzart: präklinisch. Die Grundlagenarbeit, auf die sich die gesamte spätere MOTS-c-Forschung bezieht. Alle Wirkbefunde stammen aus Zellkultur und Mausmodellen. Profil: MOTS-c.

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