OriginalarbeitEvidenz: Präklinisch

MOTS-c is an exercise-induced mitochondrial-encoded regulator of age-dependent physical decline and muscle homeostasis

Reynolds J. C., Lai R. W., Woodhead J. S. T. et al.

MOTS-c verbesserte die körperliche Leistungsfähigkeit junger, mittelalter und alter Mäuse, auch bei Behandlungsbeginn im hohen Alter. Beim Menschen stieg das körpereigene Peptid nach Belastung im Muskel und im Blut an.

Kernaussagen

  • In Mäusen im Alter von 2, 12 und 22 Monaten steigerte MOTS-c die körperliche Leistungsfähigkeit.
  • Eine erst mit 23,5 Monaten begonnene, intermittierende Gabe verbesserte Griffkraft, Gangbild und Laufleistung; der Effekt auf die Lebensdauer blieb ein statistisch grenzwertiger Trend.
  • Bei zehn jungen Männern stieg der MOTS-c-Spiegel nach Belastung im Skelettmuskel etwa um das Zwölffache und im Plasma etwa um das Anderthalbfache und kehrte nach vier Stunden Ruhe im Blut zum Ausgangswert zurück.

Einordnung

Evidenzart: präklinisch, mit beobachtenden Humandaten. Die Wirkbefunde stammen aus Mausmodellen. Die Messungen am Menschen zeigen nur, dass Bewegung das körpereigene Peptid erhöht; sie sagen nichts über zugeführtes MOTS-c aus. Profil: MOTS-c.

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